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Mit einem Teppich staubfrei leben?

Wer einen Teppichboden in seinen Räumen verlegt, lebt staubfrei. Nein, das stimmt nicht wirklich. Tatsache ist aber: Ein Teppichboden kann sogar die Feinstaubbelastung in den Wohnräumen reduzieren. Wie er das macht, lesen Sie nun.

Mit jedem Atemzug, den wir tun, gelangt Feinstaub in unsere Atemwege und in die Bronchien. Bestimmte Partikel sollen die Flimmerhärchen in der Nase fernhalten.

Doch der Feinstaub hat nicht umsonst seinen Namen. Er gelangt zu großen Teilen in unseren Organismus. Mit einem Teppichboden könnte man die Konzentration des Feinstaubes in unseren Räumen reduzieren, sagen Wissenschaftler. Wir haben mal nachgehakt.


Zunächst schauen wir, was Feinstaub ist:

Den definierten Begriff des Feinstaubes kennen wir seit 1987. Damals hat man erkannt, dass es einen Unterschied zwischen den Partikeln des Schwebstaubes gibt. Der besteht darin, dass es Partikel gibt, die unsere Schleimhäute und Flimmerhärchen nicht filtern können.

Es sind diese Partikel, die als Feinstaub allgemein bezeichnet werden, wobei, wie kann es anders sein, auch hier in Kategorien differenziert wird. Während also die größeren Staubpartikel kein Problem für unseren Organismus darstellen, sieht das mit dem Feinstaub schon anders aus.


Zu den Feinstaubverursachen gehören zum Beispiel:

  • Dieselmotoren - Hier sind es die feinen Rußpartikel, um die es geht.
  • Alle Verbrennungsmotoren verursachen Feinstaub.
  • Verbrennungsöfen - Auch die Heizung im Keller verursacht Feinstaub.
  • Die Tierhaltung als solche verursachen Feinstaub.
  • Müllverbrennungsanlagen, Kraftwerke,
    Umschlaganlagen für Schüttgut
  • Elektromotoren - Auch die Bahn verursacht Feinstaub.

Experten differenzieren hier zwischen Feinstaub, der ganz natürlich vorkommt und dem Feinstaub, den wir Menschen verursachen. In der Regel ist Letzterer auch der gefährlichere.


Was Feinstaub bei uns Menschen bewirken kann:

Weil ein Großteil der Feinstaubpartikel nicht von den Schleimhäuten und Flimmerhärchen unsere Atemorgane gefiltert werden kann, gelangt er über die Bronchien in die Lunge und in unseren Organismus. Partikel setzen sich ab und lösen Allergien und andere Atembeschwerden aus, wie zum Beispiel Asthma.

Das Problem darin besteht weniger im Feinstaub selber, denn in den Partikeln, aus denen er sich zusammensetzt. Der einfache Staub dient dabei als Träger für schädliche Partikel, wie Ruß. Es wird inzwischen ein Zusammenhang zwischen der Feinstaubbelastung unserer Umwelt und schweren Erkrankungen, wie Krebs, hergestellt.


Und gegen das alles soll ein Teppichboden helfen?

Nein, ein Teppichboden kann den Feinstaub nicht verhindern oder ihn aus der Atemluft filtern. Wissenschaftler haben aber festgestellt, dass die Feinstaubbelastung im Wohnumfeld mit einem Teppichboden deutlich geringer ausfällt als mit einem glatten Fußboden.

Die Ursache dafür liegt in der Bindungsfähigkeit des Teppichbodens. Er hält den Staub fest, bis er abgesaugt wird. Dass damit auch der Feinstaub reduziert wird, liegt wiederum daran, dass Staub gerne andockt.

Kleine Partikel verbinden sich miteinander oder mit größeren. Und genau das wird ihm beim Teppichboden sozusagen zum Verhängnis.

ABER:

In keinster Weise lebt man mit einem Teppich oder Teppichboden staubfrei.


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